Diese Seite dient der praktischen Orientierung und stellt keine Rechtsberatung dar. Gesetze zu Telemarketing
und automatisierten Anrufen unterscheiden sich je nach Rechtsraum und ändern sich im Laufe der Zeit — wenden Sie sich
bezüglich Ihres konkreten Anrufprogramms an Ihren Rechtsbeistand.
POST /v1/call aufruft), bestätigt ein Organisationsadministrator
einmalig, dass die ausgehenden Anrufe der Organisation dem geltenden Recht entsprechen.
Auf dieser Seite wird erläutert, was dies konkret umfasst.
Anrufe an US-Nummern: der TCPA
Der Telephone Consumer Protection Act (TCPA) und die Umsetzungsregeln der FCC (47 CFR § 64.1200) regeln automatisierte ausgehende Anrufe. Die Regeln, die für KI-Sprachagenten am häufigsten relevant sind:- Einwilligung. Anrufe, die eine künstliche, vorab aufgezeichnete oder KI-generierte Stimme verwenden, erfordern in der Regel die vorherige ausdrückliche Einwilligung der angerufenen Person — bei Marketinganrufen eine vorherige ausdrückliche schriftliche Einwilligung. Die Einwilligung muss vor dem Anruf eingeholt werden und kann jederzeit widerrufen werden.
- Identifizierung. Der Anruf muss angeben, wer anruft, und eine Kontakttelefonnummer bereitstellen.
- Nicht anrufen. Marketinganrufe müssen das nationale Do-Not-Call-Register und Ihre eigene interne Nicht-anrufen-Liste berücksichtigen; Abmeldeanfragen müssen unverzüglich umgesetzt werden.
- Anrufzeiten. Marketinganrufe sind auf 8:00–21:00 Uhr in der Ortszeit der angerufenen Person beschränkt (in ThunderPhone-Kampagnen können Sie Anrufzeiten festlegen).
- Gesetze der Bundesstaaten. Mehrere Bundesstaaten ergänzen diese Regelungen durch eigene „Mini-TCPA“-Gesetze (Florida und Oklahoma werden häufig genannt), teils mit strengeren Vorschriften zur Einwilligung oder zu Anrufzeiten.
